Schön, dass Sie uns gefunden haben

Seit über 12 Jahren planen und errichten wir nun als Generalunternehmer Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sowie Wohn- und Bürogebäude, vorwiegend in Holzbauweise.

Nach 120 geplanten und gebauten Häusern haben wir uns dazu entschlossen, uns vom stetigen Wachstum zu verabschieden. In einem Leben, in der Zeit eine Mangelware geworden ist, möchten wir Ihnen Zeit schenken und mit Achtsamkeit begegnen.

Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihre Ideen und Bedürfnisse zu verstehen, um mit Ihnen zusammen Ihr zukünftiges Haus zu entwickeln, zu planen und als Generalunternehmer umzusetzen.

Otmar Essl & Gerhard Winklhofer 

Wir kümmern uns persönlich um Sie

Die komplette Abwicklung Ihres Bauvorhabens erfolgt ausschließlich durch uns Zwei.
Von der ersten Skizze bis zur fertigen Einreichplanung. Von der Ausführungsplanung, Bauleitung bis zur schlüsselfertigen Übergabe Ihres zukünftigen Wohnhauses. Wir kümmern uns in jeder Phase persönlich um Sie.

Otmar Essl & Gerhard Winklhofer

Persönliche Baustellenbetreuung während der gesamten Bauphase

Persönliche Koordination mit allen Handwerkern

Persönliche Nachbetreuung auch nach der Schlüsselübergabe

MFH Familie L.
2019 / Puch bei Hallein

Die Weberei
Urban wohnen am Land

Als die Großmutter der Familie, Marianne von Perfall, geborene Hesse, 1958 auf einem 6000 qm² großen Grundstück die Weberei Max Hesse errichtete, leitete sie vorerst von der  Zentrale in der Gaisbergstraße in Parsch die Geschicke der Firma. Später wurde der gesamte Betrieb nach Puch verlegt. Ihr Sohn, Wolfgang von Perfall, war für die Produktion zuständig und designte  Tischwäsche – Tischdecken, Servietten und Stecktücher und Stofftaschentücher mit gesticktem Monogramm. All dies geziemte sich damals für Haushalte, die etwas auf sich hielten. Das Weberhandwerk war der Familie Hesse bereits seit Generationen in die Wiege gelegt. Der Urgroßvater, ein Sudetendeutscher, hatte sich mit der Familie in Salzburg angesiedelt.

In Puch wurde Ende der 1960er Jahre an 18 Webmaschinen gearbeitet. Frauen aus der Region bedienten die Maschinen, bügelten und verpackten die Ware. Mit Stickmaschinen wurden die georderten Monogramme auf die Taschentücher gestickt. Die Geschäfte gingen viele Jahre sehr gut. Aber in den 1980ern begann das Sterben auf Raten. Erst wurde die Weberei geschlossen, dann 2002 auch die Stickerei.

Seitdem standen beide Gebäude leer. Aus der Weberei wurde eine Lagerhalle. Zuletzt war sie das Zuhause für etliche Oldtimer.

Vorerst wurde der Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes, der Stickerei und des alten Heizhauses den „Kindern“ Andrea und Heiko Leimenstoll vom Vater Wolfgang von Perfall in die Hände gelegt. Hesse Urenkeltochter Andrea und ihr Mann leben selbst in St. Jakob bei  Puch in einem alten, renovierten Bauernhaus. Sie haben 2014 mit dem ersten Umbau 8 Wohnungen geschaffen, die schon damals ihresgleichen am Land suchten. Mit viel Gespür für die Geschichte des Hauses, aber mit moderner Technik und hochwertigen Materialien ist ihnen schon bei der Stickerei und dem Heizhaus ein sehr hoher Wohnstandard gelungen und das zu leistbaren Mieten. Seit dem wohnt hier eine bunte und sehr niveauvolle „Wohngemeinschaft“, die nicht nur den intensiven Kontakt miteinander schätzt, sondern auch, dass Andrea und Heiko selbst die Hausverwaltung übernommen haben und sich sehr für die Belange und das Wohl ihrer Mieter einsetzen.

So ist praktisch rund um die Uhr jemand im Haus. Heiko kümmert sich um die Heizung genauso wie um kaputte Glühbirnen, ums Schneeschaufeln  ebenso wie ums Rasenmähen, die Stiegenhausreinigung und das Schneiden der Hecke. Im alten Heizhaus sind neben der Schmuckwerkstatt „Stylehirsch,“ die Andrea betreibt, Büroräumlichkeiten von Andrea und Heiko untergebracht.

Die Lage in unmittelbarer Stadt und S-Bahnhofnähe und ein Schwimmteich, der fußläufig zu erreichen ist sowie die gute Infrastruktur mit Nahversorger, Ärzten und Apotheke, Tierarzt, Kindergarten und Volkschule, Seniorenheim, FH und Wissenspark sucht ihresgleichen auf dem Land.

Da die bereits entstandenen Wohnungen sofort vermietet und ein großer Erfolg waren, begannen 3 Jahre nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes im Jahre 2017 konkrete Überlegungen, den Umbau der Webereihalle in Angriff zu nehmen.

Mit der ursprünglichen Idee des zweiten Bauabschnittes – der Webereihalle – war die Baufamilie nicht wirklich glücklich, da durch massive Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz die Charakteristik der Halle nicht beibehalten werden hätte können und das aber eine Grundbedingung für die gesamte Familie war.

Durch Zufall und ein anderes Bauprojekt ist man auf den Solararchitekten Otmar Essl und den Holzbaumeister Gerhard Winklhofer gestoßen, die vor kurzem zusammen die Firma sonnenklarbau gegründet hatten. Und hier stimmten von Anfang an nicht nur die Vorstellungen über das Bauvorhaben, die Materialien – hier vor allem Holz – überein, sondern auch Humor, Chemie und das Herz für die Sache.

Der Vorschlag, die Charakteristik der Halle, die bestehenden Außenwände und alle Öffnungen vorne und hinten hinaus, inklusive der bestehenden Tragstruktur, den Nagelbindern, beizubehalten, stieß auf offene Ohren und Begeisterung bei den Bauherren. Der Plan lautete also wie folgt: Außen bleibt das raue Industriedesign komplett erhalten. Innen entsteht ein weicher Kern aus Massivholz in Form von Wohnboxen. Diese Form des offenen und großzügigen Wohnens spiegelt sich schon wider, sobald einer der Hauseingänge betreten wird: Nach der kleinen überdachten Veranda steht man direkt im Wohnraum. Insgesamt sollen so 8 loftähnliche Wohneinheiten in unterschiedlichen Wohnungsgrößen und für verschiedene Wohnbedürfnisse entstehen.

Alle Wohnungen wurden barrierefrei geplant, wobei eine 1-Zi-Wohnung (30m²), drei 2-Zi-Wohnungen (55m²), drei 3-Zi-Wohnungen (85m²) und eine 4-Zi-Wohnung (114m²) den Bedürfnissen der zukünftigen Mietern möglichst nahe kommen sollen. Egal ob die Wohnung das Leben mit Behinderung erleichtern soll oder sich eine Familie dem Thema Generationenwohnen annimmt, jemand ein eigenes Büro für sein Homeoffice braucht oder zwei Studierende in eine WG zusammenziehen wollen. Auch das Konzept des Kurzzeitwohnens soll hier künftig möglich sein.

Und über all dem schwebt der „Spirit“ der Weberei. Alte Materialien und Werkstoffe, so wünscht sich Andrea Leimenstoll, sollen auch in den Wohnungen zu spüren und zu sehen sein. Wohnen in einem Stück industrieller Zeitgeschichte, mit sehr hohem Wohnkomfort, auf dem technisch allerneuesten Stand.

Neben dem nachwachsenden Baustoff Holz wird das Projekt auch dem Thema Solararchitektur gerecht. Eine Betonkernaktivierung sorgt für wohlige Wärme und macht die Wohnungen zu einem natürlichen Speichermedium. Dank modernster Haustechnik können Heizkosten und Warmwasserkosten deshalb sehr gering gehalten werden.

Das wichtigste sind für allen Beteiligten die zukünftigen Mieter und ihre Bedürfnisse. Wie kann man diese so gut wie möglich mit einplanen und einbauen? Wird in Zukunft die Idee des Carsharings Einzug halten? Plädiert die Mehrheit der Mieterschaft für E-Autos und soll es deshalb eine E-Tankstelle geben? Andrea und Heiko, Gerhard und Otmar sind für alles offen.

Nutzfläche: 564m²
Planungsbeginn: Juli 2018
Geplante Fertigstellung: Oktober 2019
Geplante Bauzeit: 5 Monate

Bestand außen

Bestand innen

Lageplan

Erdgeschoss

Obergeschoss

EFH Familie R.
2019 / Oberalm

Neubau auf einem bestehenden Gartengrundstück

Unser Ziel ist, durch eine gezielte Ausschöpfung von Entwicklungspotentialen im Bestand qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Wohnraum für eine Jungfamilie zu schaffen. Eine qualifizierte gefühlvolle Innenentwicklung schont Natur und Landschaft – bei gleichzeitiger Nutzung von bestehenden Infrastruktureinrichtungen.

Auf einer vorhandenen Bauparzelle mit einem bestehenden Wohnhaus wird ein zusätzliches, neues Einfamilienhaus errichtet. Das neue Gebäude entspricht den Anforderungen sowie den Wohnbedürfnissen der Jungfamilie, wobei die Wohnverhältnisse der Eltern in keiner Weise beeinträchtigt werden. Durch die geplante Maßnahme wird eine deutliche Wertsteigerung des Bauplatzes erzielt.

Nutzfläche: 123m²
Planungsbeginn: November 2018
Geplante Fertigstellung: Dezember 2019
Geplante Bauzeit: 4 Monate

Lageplan

GH Familie W.
2019 / Abtenau

Neubau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes

Unsere Idee ist, einen ruhigen und wohl proportionierten Baukörper neben dem  angrenzenden,  heterogen verbauten Umfeld zu planen. Die Höhe des Geschäftsgebäudes wird an die angrenzenden Gebäude angepasst. Dadurch wird die Baulücke auch in ihrer Höhenentwicklung geschlossen. Das Bauwerk mit seiner rustikalen Lärchenholzfassade und den bandartigen, rundumlaufenden Öffnungen wurde als zeitgemäßes, im alpinen Stil konzipiertes Gebäude entwickelt.

Nutzfläche: 618m²
Planungsbeginn: Dezember 2018

Weitere Informationen über uns finden Sie auch auf Facebook – „sonnenklarbau“.